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Konzentriert auf Output statt auf Ingenieure?

Nov 30, 2023·4 min read·Palomi Jain
#Hiring#Software Development#Talent Acquisition#Technology#Work Culture
Konzentriert auf Output statt auf Ingenieure?

Fokus auf Output statt auf Ingenieure? Wenn dir das bekannt vorkommt, ist deine Unternehmenskultur das Problem.

Als erfahrener Softwareentwickler hatte ich das Privileg, an einigen unglaublichen Projekten neben wirklich brillanten Köpfen zu arbeiten. Ich habe auch aus erster Hand gesehen, welche Faktoren sogar die talentiertesten Ingenieure dazu bringen können, ihre Jobs frustriert zu verlassen.

In diesem Blogbeitrag werde ich meine Erkenntnisse darüber teilen, wie man einen fantastischen Ingenieur verliert – basierend auf meinen Erfahrungen und Beobachtungen.

In der heutigen dynamischen und wettbewerbsintensiven Tech-Branche ist es nicht nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit für das Überleben und Wachstum eines Unternehmens, erstklassige Ingenieure anzuziehen und zu halten. Diese qualifizierten Fachleute sind die Inspiration hinter Innovation, Produktentwicklung und letztendlich Geschäftserfolg. Ihre Fachkompetenz, Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten sind entscheidend für die Gestaltung der technologischen Landschaft und für den Erfolg von Unternehmen in ihren jeweiligen Branchen.

Laut der Dice Tech Talent Survey von 2022 planen 48% der Tech-Profis, ihre aktuellen Jobs innerhalb des nächsten Jahres zu verlassen. Diese alarmierende Statistik unterstreicht den wachsenden Trend der Ingenieur-Fluktuation, die Unternehmen Milliarden Dollar an verlorener Produktivität und Wissen kostet.

Der fantastische Ingenieur in deinem Team hat Optionen. Gib ihm keine Gründe zu gehen.

Die Schuldigen hinter der Massenflucht:

Es gibt zwar verschiedene Faktoren, die zur Ingenieur-Fluktuation beitragen, aber drei häufige Fehler stechen als Hauptschuldige hervor:

1. Endlose Fehlerbehebung, keine kreativen Projekte

Ingenieure sind von Natur aus Problemlöser. Sie lieben Herausforderungen und das Finden schöner Lösungen für knifflige Situationen. Wenn ihre Tage jedoch mit einem nie endenden Strom routinemäßiger Fehlerkorrekturen verbracht werden, beginnt ihre Kreativität zu verblassen.

Laut einer Studie von Indeed verlassen 52% der Ingenieure ihren Beruf aufgrund fehlender anspruchsvoller Aufgaben. Sie suchen nach Gelegenheiten, ihre Fachkompetenz einzusetzen und kreative Lösungen zu schaffen und zu entwickeln. Wenn ihr Potenzial durch monotone Arbeit begrenzt wird, werden sie sich nach Arbeitgebern umsehen, die ihre Originalität und Fachkompetenz schätzen.

2. Mikromanagement: Der Tod der Autonomie

Ingenieure sind keine Maschinen; sie sind hochqualifizierte Menschen mit gründlichem Verständnis ihres Fachgebiets. Ein Ingenieur zu mikromanagen ist nicht nur unhöflich, sondern auch ineffektiv. Es schränkt ihre Kreativität ein, behindert ihre Problemlösungsfähigkeiten und führt letztendlich zu Demotivation.

Laut einer Gallup-Umfrage sind nur 33% der Mitarbeiter bei der Arbeit engagiert. Mikromanagement spielt eine entscheidende Rolle bei dieser Demotivation. Ingenieure fühlen sich ungeschätzt und nicht geliebt, wenn ihre Entscheidungen ständig in Frage gestellt und überstimmt werden.

3. Keine Autonomie bei technischen Entscheidungen

Ingenieure sind begeistert von ihrer Arbeit. Sie freuen sich auf ihre Fähigkeit, effektive Lösungen zu schaffen und umzusetzen. Wenn ihnen jedoch die Möglichkeit genommen wird, technische Entscheidungen zu treffen, verschwindet ihre Begeisterung schnell.

Laut einer GitLab-Umfrage sagen 86% der Ingenieure, dass sie mehr Autonomie bei technischen Entscheidungen haben sollten. Die Begeisterung von Ingenieuren schwindet, wenn sie nur als Rädchen im Getriebe angesehen werden. Sie wollen in die Entscheidungsfindung eingebunden sein, ihr Wissen teilen und bei der Bestimmung der technologischen Ausrichtung des Unternehmens helfen.

Welche Schritte können zur Verbesserung unternommen werden?

Fantastische Ingenieure verdienen fantastische Führung. Ohne sie werden sie die Tür hinter sich zuschlagen.

Wenn du merkst, dass dein Unternehmen in diese Fallen tappen könnte, verzweifle nicht. Es gibt Schritte, die du unternehmen kannst, um die Abwanderung von Talenten umzukehren und ein Umfeld zu schaffen, in dem Top-Ingenieure gedeihen:

  • Fördere kontinuierliches Lernen und Entwicklung: Gib Ingenieuren die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu erweitern. Lade sie zu Konferenzen, Workshops und Online-Kursen ein.
  • Fördere Experimente und Risikotragen, um eine innovative Kultur zu schaffen: Schaffe ein Umfeld, in dem Ingenieure frei Ideen austauschen und den Status quo in Frage stellen können.
  • Erlaube Ingenieuren, Entscheidungen zu treffen: Ermögliche es Ingenieuren, technische Entscheidungen eigenständig zu treffen. Vertraue ihrer Fachkompetenz und lass sie Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen.
  • Erkenne Leistungen an und belohne sie: Feiere sowohl große als auch kleine Erfolge. Ingenieure sollten öffentlich für ihre Leistungen anerkannt und belohnt werden.

Fazit

Einen fantastischen Ingenieur zu verlieren ist ein großer Rückschlag für jedes Unternehmen. Es kann zu Projektverzögerungen, verlorener Produktivität und sinkender Moral führen. Durch die Vermeidung der in diesem Blogbeitrag beschriebenen Fallstricke können Unternehmen ein Arbeitsumfeld schaffen, das erstklassige Ingenieure anzieht und hält.

Denk daran, dass Ingenieure das Fundament jedes Technologieunternehmens sind. Indem Unternehmen in ihre Entwicklung investieren und ihnen die Flexibilität geben, ihre beste Arbeit zu leisten, können sie sicherstellen, dass sie das Talent haben, das sie brauchen, um in der sich ständig ändernden Welt der Technologie konkurrenzfähig zu bleiben.

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